Sechste Europäische Erhebung über die Arbeitsbedingungen – 2015

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Eurofound hat im Jahr 2015 die sechste Europäische Erhebung über die Arbeitsbedingungen (EWCS) durchgeführt.

In Zusammenarbeit mit Ipsos hat Eurofound im Rahmen der sechsten Welle der Erhebung Befragungen von mehr als 43 000 Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in 35 europäischen Ländern durchgeführt. Die persönlichen Befragungen fanden bei den Befragten zuhause statt und deckten ein breites Spektrum an Fragen zu deren Arbeitsbedingungen ab. Sämtliche erhobenen Informationen wurden streng vertraulich behandelt und die Anonymität der Befragten war jederzeit gewährleistet. Zielgruppen der Erhebung sind Erwerbstätige, die nach dem Zufallsprinzip aus einer statistischen Stichprobe ausgewählt wurden und einen Querschnitt der Gesellschaft mit 1 000 bis 3 300 Befragten pro Land abbilden.

Bei der Erhebung werden Fragen der Arbeitsqualität untersucht und Informationen zu unterschiedlichsten Themenbereichen erhoben: Belastung durch physische und psychosoziale Risikofaktoren, Dauer und Organisation der Arbeitszeit, Beschäftigungsstatus und Arbeitsvertrag, Arbeitsplatz, Arbeitsorganisation, Vereinbarkeit von und Wechselwirkungen zwischen Beruf und Privatleben, Aus- und Weiterbildung, Mitarbeiterbeteiligung, Gesundheit am Arbeitsplatz sowie Gehalt. Diese sechste Welle der Erhebung ist ein wichtiger Meilenstein für Eurofound, da es auf den Erkenntnissen aus den fünf vorangegangenen Erhebungen aufbaut und somit die Vielfalt der Entwicklungen am Arbeitsplatz in Europa in den letzten 25 Jahren beleuchtet.

Bisher wurden von Eurofound sechs Europäische Erhebungen über die Arbeitsbedingungen – in den Jahren 1991, 1995, 2000–2001, 2005, 2010 und 2015 – durchgeführt. Die Entwicklung der EWCS ist dabei der Erweiterung der EU in den letzten 25 Jahren gefolgt. 1991 waren lediglich 12 Länder einbezogen worden, im Jahr 1995 bereits 15 und im Jahr 2000 insgesamt 16 (die EU-15 sowie Norwegen) – letztere Erhebung wurde im Jahr 2001 um zehn EU-Kandidatenländer erweitert. Die vierte Erhebung (2005) umfasste alle 27 EU-Mitgliedstaaten sowie Kroatien, die Türkei, die Schweiz und Norwegen; die fünfte Erhebung (2010) bezog sich auf dieselben Länder (außer der Schweiz) sowie zusätzlich Albanien, die Republik Mazedonien, Kosovo sowie Bosnien und Herzegowina, also insgesamt 34 Länder.

Die sechste Erhebung umfasst 35 Länder: die 28 Mitgliedstaaten der EU, fünf EU-Kandidatenländer (Albanien, die Republik Mazedonien, Montenegro, Serbien und die Türkei) sowie die Schweiz und Norwegen; damit ist diese sechste Erhebung hinsichtlich der Zahl der beteiligten Länder die bisher umfangreichste.

Der Übersichtsbericht, ein noch umfangreicheres Visualisierungsinstrument von Daten und weitere Informationen zur Methodik werden im November 2016 veröffentlicht. Die Mikrodaten der sechsten EWCS werden der Öffentlichkeit im ersten Quartal 2017 zur Verfügung gestellt. Sekundäre Analysen zur Arbeitszeit, Selbständigkeit, Überalterung, Engagement und Entwicklung von Beschäftigten, Arbeit und Gesundheit, Beschäftigungsstatus und Arbeitsbedingungen werden zwischen der zweiten Hälfte 2016 und in 2017 veröffentlicht.

Weitere Informationen über die Europäische Erhebung über die Arbeitsbedingungen erhalten Sie von Sophia MacGoris – per E-Mail:smg@eurofound.europa.eu

 

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