Working during COVID-19

Eurofound’s unique e-survey, Living, working and COVID-19, provides a snapshot of the impact of the pandemic on people’s lives, with the aim of helping policymakers to bring about an equal recovery from the crisis. Two rounds of the e-survey have been carried out to date, allowing for comparison between the first round launched on 9 April, when most Member States were in lockdown, and the second round in July, when society and economies were slowly re-opening. The data cover a range of topics including employment status, working hours, work–life balance, level of teleworking, job security, job quality and experiences of working from home. Compare the data for each round and explore by country, gender and age.

Wesentliche Erkenntnisse

  • Die Arbeitsplatzunsicherheit ging von 15 % im April auf 10 % im Juli zurück, wobei allerdings bei Befragten mit befristeten und Kurzzeitverträgen weithin große Besorgnis herrscht; dabei fürchten mehr als 40 % der Männer im Alter von 34–49 Jahren mit einem Zeitarbeitsvertrag, ihre Arbeit in den nächsten drei Monaten zu verlieren. Trotz einer allgemeinen Verlängerung der Arbeitszeit gibt ein Drittel der Befragten weiterhin an, weniger zu arbeiten als vor der Pandemie.
  • Mehr als drei Viertel der Arbeitnehmer in der EU wollen im Juli weiterhin zumindest hin und wieder von zu Hause aus arbeiten, auch ohne die durch COVID-19 bedingten Einschränkungen. Die meisten Arbeitnehmer in der EU berichten von einer positiven Erfahrung mit der Telearbeit während der Pandemie, doch nur wenige möchten die ganze Zeit über Telearbeit verrichten, wobei die bevorzugte Variante aus einer Mischung aus Telearbeit und Präsenz am Arbeitsplatz besteht.
  • Die Zunahme der Telearbeit während der Pandemie hat deutlich vor Augen geführt, dass die Grenzen zwischen Arbeit und Privatleben verschwimmen. Es wird für Regierungen und Sozialpartner entscheidend sein, Initiativen für das „Recht auf Abschalten“ einzuführen, um zu verhindern, dass für weite Teile der Beschäftigten die Gefahr einer körperlichen und emotionalen Erschöpfung besteht.
  • Falls in der EU auch künftig Telearbeit praktiziert wird, müssen die Sozialpartner versuchen, in rechtlichen Rahmenregelungen oder Vereinbarungen Bestimmungen für Arbeitnehmer über den freiwilligen Charakter von Telearbeit oder die Eignung bestimmter Tätigkeiten für Telearbeit aufzunehmen. Unabdingbar sind ferner die Klärung der Frage, wie sich Arbeitgeber an den Kosten in Verbindung mit dem Arbeiten von zu Hause aus beteiligen können, sowie Garantien für die Entgeltgleichheit und den Zugang zu Fortbildung für alle, die von zu Hause aus arbeiten.

Background and data collection

Suggested citation

Eurofound (2020), Living, working and COVID-19 dataset, Dublin, http://eurofound.link/covid19data

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Angesichts des Austritts des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union am 31. Januar 2020 sei darauf hingewiesen, dass sich auf der Eurofound-Website veröffentlichte Daten möglicherweise auf 28 EU-Mitgliedstaaten beziehen, da das Vereinigte Königreich in frühere Forschungsarbeiten einbezogen wurde. Dies wird schrittweise geändert, um der derzeitigen Zusammensetzung der EU aus 27 Mitgliedstaaten Rechnung zu tragen.