Geschlechtsspezifische Beschäftigungsunterschiede: Herausforderungen und Lösungen

Die Erwerbsbeteiligung von Frauen in der Europäischen Union ist in den letzten Jahrzehnten gestiegen und betrug 2014 über 70 %. In diesem Jahr stellten Frauen knapp 46 % der Erwerbsbevölkerung in der EU. Dennoch sind in fast allen Mitgliedstaaten die Erwerbstätigen- und Beschäftigungsquoten von Frauen nach wie vor niedriger als die von Männern. Die Förderung einer höheren Erwerbsbeteiligung von Frauen ist von zentraler Bedeutung, um das Ziel der Strategie Europa 2020 einer Gesamtbeschäftigungsquote von mindestens 75 % bis 2020 zu erreichen. In diesem Bericht werden die zentralen Merkmale und Folgen von geschlechtsspezifischen Unterschieden bei der Beteiligung am Arbeitsmarkt untersucht. Es wird festgestellt, dass sich die Gesamtkosten einer niedrigeren Beschäftigungsquote von Frauen im Jahr 2013 auf 370 Mrd. EUR beliefen, was 2,8 % des BIP der EU entspricht. Darüber hinaus werden in dem Bericht politische Strategien und Maßnahmen untersucht, die auf eine Förderung der Beteiligung von Frauen am Arbeitsmarkt abzielen und für eine Verringerung der geschlechtsspezifischen Unterschiede von zentraler Bedeutung sein können.

Useful? Interesting? Tell us what you think. Hide comments

Neuen Kommentar schreiben