Europäische Erhebung zur Lebensqualität 2016

Knapp 37 000 Personen in 33 europäischen Ländern (28 EU-Mitgliedstaaten und fünf Kandidatenländer) wurden im vierten Quartal 2016 im Zuge der vierten Welle der Europäischen Erhebung zur Lebensqualität (EQLS) befragt. In diesem Übersichtsbericht werden die Ergebnisse für die EU-Mitgliedstaaten vorgestellt. Es werden Informationen aus vorangegangenen Erhebungen sowie aus anderen Untersuchungen herangezogen, um Entwicklungstrends bei der Lebensqualität vor dem Hintergrund des sich wandelnden sozialen und wirtschaftlichen Profils der europäischen Gesellschaften zu beleuchten. Zehn Jahre nach der weltweiten Wirtschaftskrise werden das Wohlbefinden und die allgemeine Lebensqualität untersucht, wobei die Qualität der Gesellschaft und öffentlicher Dienstleistungen einbezogen wird. Die Erkenntnisse lassen darauf schließen, dass bei vielen Aspekten nach wie vor Unterschiede zwischen den einzelnen Ländern bestehen – doch die Ausprägungen sind differenzierter. In jedem Mitgliedstaat sind bestimmte Stärken bei gewissen Aspekten des Wohlbefindens festzustellen, doch in manchen Gesellschaften sind Mehrfachbenachteiligungen nach wie ausgeprägter als in anderen, und in allen Ländern bestehen nach wie vor erhebliche soziale Ungleichheiten. 

 

 

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