Langzeitarbeitslose Jugendliche: Merkmale und politische Gegenmaßnahmen

Zwar hat sich der Arbeitsmarkt für Jugendliche seit 2014 erheblich verbessert, doch ist die große Kohorte der langzeitarbeitslosen Jugendlichen, auf die fast ein Drittel der Jugendlichen ohne Beschäftigung entfällt, ein Vermächtnis der jüngsten Wirtschaftskrise. Der vorliegende Bericht stellt ein aktualisiertes Profil des Jugendarbeitsmarktes im Jahr 2016 vor und beschreibt die Entwicklungen in den vergangenen zehn Jahren. Der Bericht untersucht die Bestimmungsfaktoren für Langzeitarbeitslosigkeit auf soziodemografischer und makroökonomischer Ebene. Außerdem stellt er Anhaltspunkte dazu vor, welche gravierenden Folgen es für Jugendliche haben kann, wenn sie über längere Zeit ohne Arbeit sind, etwa die Narbeneffekte auf Einkommen und Beruf sowie auf unterschiedliche Dimensionen des Wohlbefindens junger Menschen. Abschließend werden ausgewählte politische Maßnahmen diskutiert, die von zehn Mitgliedstaaten in letzter Zeit umgesetzt wurden, um zu verhindern, dass Jugendliche langzeitarbeitslos werden bzw., falls dies schon der Fall ist, um sie wieder in den Arbeitsmarkt oder in Bildung einzugliedern.

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