Anticipating and managing the impact of change

Das digitale Zeitalter: die Auswirkungen von Automatisierung, Digitalisierung und Plattformen auf Arbeit und Beschäftigung

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Veröffentlicht
15 Dezember 2021
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Autor(en): 
Mandl, Irene

Wichtigste Erkenntnisse

  • Um sicherzustellen, dass Europa nicht hinter anderen Regionen der Welt zurückbleibt und dass es von den Vorteilen der Digitalisierung profitieren kann, sollten die politischen Entscheidungsträger nach Wegen suchen, wie die Digitalisierung europäischer Unternehmen stärker gefördert werden kann. In Erwägung gezogen werden sollten beispielsweise finanzielle Unterstützung, der Austausch von Anwendungsfällen zur Einführung digitaler Geschäftstätigkeiten und die Erleichterung der Zusammenarbeit bei der Entwicklung und Implementierung von Technologien. Eine Gelegenheit hierfür ist die staatliche Unterstützung im Zusammenhang mit der Aufbau- und Resilienzfazilität der Europäischen Kommission.
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  • Um sicherzustellen, dass Europa nicht hinter anderen Regionen der Welt zurückbleibt und dass es von den Vorteilen der Digitalisierung profitieren kann, sollten die politischen Entscheidungsträger nach Wegen suchen, wie die Digitalisierung europäischer Unternehmen stärker gefördert werden kann. In Erwägung gezogen werden sollten beispielsweise finanzielle Unterstützung, der Austausch von Anwendungsfällen zur Einführung digitaler Geschäftstätigkeiten und die Erleichterung der Zusammenarbeit bei der Entwicklung und Implementierung von Technologien. Eine Gelegenheit hierfür ist die staatliche Unterstützung im Zusammenhang mit der Aufbau- und Resilienzfazilität der Europäischen Kommission.
  • Besondere Aufmerksamkeit sollte der Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen (im Einklang mit der Vision für die digitale Dekade Europas) sowie besonderer Sektoren und Mitgliedstaaten gelten, die das Digitalisierungstempo erhöhen müssen.
  • Werkzeuge zur Antizipierung von Qualifikationsanforderungen, etwa das EU-Kompetenzpanorama des Cedefop oder ähnliche Instrumente in den Mitgliedstaaten, sollten beibehalten und gegebenenfalls weiterentwickelt werden, um dem Qualifikationsbedarf im digitalen Zeitalter Rechnung zu tragen.
  • Entsprechend dem Aktionsplan zur europäischen Säule sozialer Rechte und der neuen europäischen Kompetenzagenda sollten Wege gesucht werden, um benachteiligte Gruppen (etwa ältere Arbeitskräfte und Personen mit niedrigem formalem Bildungsabschluss) mit relevanten Kompetenzen auszustatten. Gleichzeitig müssen Führungskräfte in den Besonderheiten der Arbeitsorganisation und des Personalmanagements im digitalen Zeitalter geschult werden. Für Beschäftigte, die von Personalabbaumaßnahmen betroffen sind, kann der Europäische Fonds für die Anpassung an die Globalisierung zugunsten entlassener Arbeitnehmer eine Rolle bei der Förderung von Umschulungs- oder Weiterbildungsmaßnahmen spielen.
  • Es sollten Frühwarninstrumente eingesetzt werden, um politische Entscheidungsträger auf Anzeichen dafür aufmerksam zu machen, dass sich durch die Einführung digitaler Technologien die Qualität der Beschäftigung verschlechtert, möglicherweise auch durch eine fehlerhafte Einstufung des Beschäftigungsstatus. Politische Entscheidungsträger sollten als Basis für eine sachkundige Politikgestaltung die Ursachen für derartige Entwicklungen sowie deren Auswirkungen auf Unternehmen und Beschäftigte untersuchen.
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Zusammenfassung

Der technologische Wandel beschleunigt sich mit der zunehmenden Leistungsfähigkeit elektronischer Geräte zur digitalen Speicherung, Verarbeitung und Kommunikation von Informationen. Die Digitalisierung verändert die Wirtschaft und die Arbeitsmärkte in der EU: Nahezu ein Drittel der Arbeitsplätze Read more

Der technologische Wandel beschleunigt sich mit der zunehmenden Leistungsfähigkeit elektronischer Geräte zur digitalen Speicherung, Verarbeitung und Kommunikation von Informationen. Die Digitalisierung verändert die Wirtschaft und die Arbeitsmärkte in der EU: Nahezu ein Drittel der Arbeitsplätze in der EU wird als in hohem Maße digitalisiert eingestuft. Welche Auswirkungen hat die digitale Revolution auf Beschäftigung und Arbeit? Und wie könnte sie sich auf den sozialen Dialog auswirken?

Eurofound hat diese Fragen in umfangreichen Arbeiten untersucht. Die Arbeit ist strukturiert um drei Vektoren des Wandels in der Digitalisierung – Automatisierung, Digitalisierung und Plattformen –, die sich auf die Beschäftigungs- und Arbeitsbedingungen sowie auf den sozialen Dialog auswirken. Die wichtigsten Ergebnisse dieser Forschungsarbeiten wurden zusammengefasst in der Online-Ressource „The digital age: Automation, digitisation and platforms“ (Das digitale Zeitalter: Automatisierung, Digitalisierung und Plattformen). Dieser Bericht stützt sich auf diese Ressource, um einen kurzen Überblick über die Ergebnisse und die Empfehlungen für die Politik zu geben.

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  • Bericht

    Anzahl Seiten: 
    34
    Referenznr.: 
    EF21007
    ISBN: 
    978-92-897-2213-1
    Katalognr.: 
    TJ-06-21-150-EN-N
    DOI: 
    10.2806/288
    Catalogue info

    Das digitale Zeitalter: die Auswirkungen von Automatisierung, Digitalisierung und Plattformen auf Arbeit und Beschäftigung

    Autor(en): 
    Mandl, Irene

    Formate

    Zitieren Sie diese Veröffentlichung: 

    Eurofound (2021), The digital age: Implications of automation, digitisation and platforms for work and employment, Challenges and prospects in the EU series, Publications Office of the European Union, Luxembourg.

  • Executive summary

    Referenznr.: 
    EF21007EN1
    Catalogue info

    Das digitale Zeitalter: die Auswirkungen von Automatisierung, Digitalisierung und Plattformen auf Arbeit und Beschäftigung

    Autor(en): 
    Eurofound

    Zum Herunterladen in 22 Sprachen verfügbar

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  • Tables and graphs

    The flagship report contains the following tables and figures.

    List of tables

    • Table 1: Employment – Main opportunities and risks
    • Table 2: Quality of work and working conditions – Main opportunities and risks
    • Table 3: Social dialogue and collective bargaining – Main opportunities and risks

    List of figures

    • Figure 1: Overview of the expected challenges for work and employment by vector of change
    • Figure 2: Analytical framework of the discussion
    • Figure 3: Digitalisation intensity of establishments (%), by establishment size, EU27 and the UK, 2019
    • Figure 4: Prevalence of platform work in the EU27, Norway and the UK, 2013–2014 and 2020
    • Figure 5: Change in number of employees since 2016 (%), by digitalisation intensity of establishments, EU27 and the UK, 2019
    • Figure 6: Expected change in number of employees in the coming three years (%), by digitalisation intensity of establishments, EU27 and the UK, 2019
    • Figure 7: Shares of employees whose jobs have high automation risk (%), by occupation, EU27, 2020
    • Figure 8: Management approach (%), by digitalisation intensity of establishments, EU27 and the UK, 2019
  • Online resource

    The digital age: Automation, digitisation and platforms

    The digital age resource provides an overview of research findings on topics at the centre of digitalisation, structured around three vectors of change – automation, digitisation and platforms. It explores the implications of the digital revolution for employment, working conditions and social dialogue. Findings are presented in a range of research digests, policy pointers and definitions.

Forschungsarbeiten, die vor dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union am 31. Januar 2020 durchgeführt und anschließend veröffentlicht wurden, können Angaben zu den 28 EU-Mitgliedstaaten enthalten. Nach diesem Datum werden nur noch die 27 EU-Mitgliedstaaten (EU-28 ohne das Vereinigte Königreich) in den Forschungsarbeiten berücksichtigt, sofern nichts anderes angegeben ist.

Part of the series

  • Challenges and prospects in the EU

    Eurofound’s Flagship report series 'Challenges and prospects in the EU' comprise research reports that contain the key results of multiannual research activities and incorporate findings from different related research projects. Flagship reports are the major output of each of Eurofound’s strategic areas of intervention and have as their objective to contribute to current policy debates.

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