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Zugang zu Betreuungs- und Pflegeleistungen: Frühkindliche Betreuung, Bildung und Erziehung, Gesundheitsversorgung und Langzeitpflege

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8 Oktober 2020
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Wichtigste Erkenntnisse

  • Probleme, nicht nur nicht gedeckter Bedarf. Auch wenn die Menschen unter Umständen letztlich die erforderlichen Betreuungs- und Pflegeleistungen erhalten, kann der Weg dahin äußerst mühsam sein.
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  • Probleme, nicht nur nicht gedeckter Bedarf. Auch wenn die Menschen unter Umständen letztlich die erforderlichen Betreuungs- und Pflegeleistungen erhalten, kann der Weg dahin äußerst mühsam sein.
  • Die Unerschwinglichkeit des Angebots stellt ein großes Hemmnis dar, doch ist die Senkung der Kosten der Betreuung und Pflege keine Lösung, wenn dabei nicht die erforderlichen Einnahmen und Ausgaben der Haushalte im weiteren Sinne berücksichtigt werden.
  • Wichtig für die wirksame Durchsetzung des Rechts auf Zugang ist es, schwerpunktmäßig die vielfältigen Dimensionen in Verbindung mit dem gesamten Prozess von der Feststellung bis zur Deckung des Bedarfs und mit der Prüfung von haushaltsbezogenen, organisatorischen und gesellschaftlichen Faktoren zu untersuchen.
  • Viele Menschen nehmen Leistungen für die frühkindliche Betreuung, Bildung und Erziehung oder Langzeitpflege nicht in Anspruch, weil sie auf informelle Betreuungs- und Pflegeangebote zurückgreifen; sie könnten jedoch von der Nutzung dieser Leistungen profitieren, wenn diese leichter erschwinglich, besser dem Bedarf angepasst und qualitativ hochwertiger wären.
  • Zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit gegenüber wirtschaftlichen Erschütterungen sollte die Abhängigkeit des Zugangs zur Gesundheitsversorgung von Einkommen und Beschäftigung verringert werden.
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Zusammenfassung

In der Europäischen Säule sozialer Rechte wird das Recht auf Zugang zu qualitativ hochwertigen Betreuungs- und Pflegeleistungen betont. Im vorliegenden Bericht werden schwerpunktmäßig drei Leistungsbereiche beleuchtet: frühkindliche Betreuung, Bildung und Erziehung, Gesundheitsversorgung und LangRead more

In der Europäischen Säule sozialer Rechte wird das Recht auf Zugang zu qualitativ hochwertigen Betreuungs- und Pflegeleistungen betont. Im vorliegenden Bericht werden schwerpunktmäßig drei Leistungsbereiche beleuchtet: frühkindliche Betreuung, Bildung und Erziehung, Gesundheitsversorgung und Langzeitpflege. Es hat sich gezeigt, dass der Zugang zu diesen Leistungen zur Verringerung der Ungleichheit während des gesamten Lebenszyklus und zur Verwirklichung der Gleichbehandlung von Frauen und von Menschen mit Behinderungen beiträgt. Für den Bericht wurden die Vorarbeiten des Netzwerks europäischer Korrespondenten von Eurofound und eigene Forschungsarbeiten von Eurofound herangezogen, um einen Überblick über die aktuelle Situation in verschiedenen EU-Mitgliedstaaten, in Norwegen und im Vereinigten Königreich zu geben und die Hindernisse, die der Inanspruchnahme von Betreuungs- und Pflegeleistungen im Wege stehen, sowie die Unterschiede bei den Problemen aufzuzeigen, vor denen die einzelnen Bevölkerungsgruppen beim Zugang zu diesen Leistungen stehen. Besondere Aufmerksamkeit wird drei Bereichen gewidmet, die zur Verbesserung des Zugangs zu Betreuungs- und Pflegeleistungen beitragen können: der frühkindlichen Betreuung, Bildung und Erziehung von Kindern mit Behinderungen und mit besonderen pädagogischen Bedürfnissen, der Online-Gesundheitsversorgung und der Kurzzeitpflege.

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  • Bericht

    Anzahl Seiten: 
    88
    Referenznr.: 
    EF20015
    ISBN: 
    978-92-897-2108-0
    Katalognr.: 
    TJ-02-20-624-EN-N
    DOI: 
    10.2806/7624
    Catalogue info

    Zugang zu Betreuungs- und Pflegeleistungen: Frühkindliche Betreuung, Bildung und Erziehung, Gesundheitsversorgung und Langzeitpflege

    Formate

    Zitieren Sie diese Veröffentlichung: 

    Eurofound (2020), Access to care services: Early childhood education and care, healthcare and long-term care, Publications Office of the European Union, Luxembourg.

  • Executive summary

    Referenznr.: 
    EF20015EN1
    Catalogue info

    Zugang zu Betreuungs- und Pflegeleistungen: Frühkindliche Betreuung, Bildung und Erziehung, Gesundheitsversorgung und Langzeitpflege

    Autor(en): 
    Eurofound

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  • Tables and graphs

    Table 1: Number of respite care recipients, selected countries

    Figure 1: ECEC, healthcare and long-term care in the European Pillar of Social Rights
    Figure 2: General framework for access to care services
    Figure 3: Main reasons for not using professional ECEC, EU27 and the UK, 2018 (%)
    Figure 4: Main reasons for not meeting needs for formal ECEC services, EU27 and the UK, 2016 (%)
    Figure 5: Level of difficulty in affording ECEC services by income group, EU27 and the UK, 2016 (%)
    Figure 6: Proportion of people reporting unmet medical needs and main reason, EU27 and the UK, 2018 (%)
    Figure 7: Main reason for unmet medical needs, EU27 and the UK, 2018 (%)
    Figure 8: Financial barriers to accessing healthcare: ‘unmet needs’ versus ‘access difficulties’, EU27 and the UK, 2016 (%)
    Figure 9a: Unmet needs due to any reason, by employment status, EU27 and the UK, 2010–2018 (%)
    Figure 9b: Unmet needs due to affordability, by employment status, EU27 and the UK, 2010–2018 (%)
    Figure 10: Proportion of people anticipating difficulties paying for particular types of healthcare, by income quartile and employment status, EU27 and the UK, 2016 (%)
    Figure 11: Proportion of people with severe long-standing limitations due to health problems, by age group, EU27 and the UK, 2018 (%)
    Figure 12: Use of formal long-term care in previous 12 months by respondent or someone close to them, country groupings, 2016 (%)
    Figure 13: Proportion of people aged 65+ with some or severe activity limitations who lack assistance, 2014 (%)
    Figure 14: Professional home care: main reason for unmet needs, 2016 (%)
    Figure 15: Proportion of people using professional home care services by hours used, EU27 and the UK, 2016 (%)

Forschungsarbeiten, die vor dem Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union am 31. Januar 2020 durchgeführt und anschließend veröffentlicht wurden, können Angaben zu den 28 EU-Mitgliedstaaten enthalten. Nach diesem Datum werden nur noch die 27 EU-Mitgliedstaaten (EU-28 ohne das Vereinigte Königreich) in den Forschungsarbeiten berücksichtigt, sofern nichts anderes angegeben ist.

Dieser Bericht enthält die Ergebnisse von Untersuchungen, die vor dem Ausbruch von COVID-19 im Februar 2020 in Europa durchgeführt wurden. Aus diesem Grund wird der Ausbruch bei den Ergebnissen nicht berücksichtigt.

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