Befindet sich Europas psychische Gesundheit immer noch in einer Krise?
Die psychische Gesundheit in Europa steht an einem kritischen Scheideweg. Während sich einige Indikatoren seit der Pandemie verbessert haben, zeigt ein neuer Eurofound-Bericht besorgniserregende Trends, darunter einen alarmierenden Stopp des jahrzehntelangen Rückgangs der Selbstmordraten. Mary McCaughey spricht mit Hans Dubois, Senior Research Manager im Referat Sozialpolitik von Eurofound, um dieses komplexe Thema zu erörtern , und hebt hervor, dass gefährdete Gruppen von schlechter psychischer Gesundheit unverhältnismäßig stark betroffen sind. Das Gespräch befasst sich auch mit dem zweischneidigen Schwert der Digitalisierung und den erheblichen Hindernissen für die psychische Gesundheitsversorgung, wie z. B. Stigmatisierung und lange Wartelisten, die viele ohne die Unterstützung zurücklassen, die sie dringend benötigen.
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Sprecher in dieser Folge
Mary McCaughey
Head of UnitMary McCaughey ist Leiterin der Abteilung Information und Kommunikation bei Eurofound. Als Absolventin des Trinity College in Dublin und des Europakollegs in Brügge begann sie in Brüssel bei Europolitics und dem Wall Street Journal Europe zu arbeiten. Während des Übergangs des Landes zur Demokratie arbeitete sie für die Vereinigung der Europäischen Parlamentarier mit Afrika (AWEPA) in Südafrika und übernahm 1998 den Posten der Sprecherin der Delegation der Europäischen Union in Pretoria, wo sie während der Verhandlungen über das Freihandelsabkommen zwischen der EU und Südafrika die Presse- und Informationsabteilung leitete. Nach dem Ende des Kosovo-Krieges arbeitete sie als Kommunikationsberaterin für die Europäische Agentur für Wiederaufbau in Serbien. 2003 übernahm sie den Posten der Chefredakteurin von Eurofound.
Jorge Cabrita
Senior research managerJorge Cabrita ist leitender Forschungsleiter in der Working Life Unit. Er ist verantwortlich für die Formulierung, Koordination und Leitung europäischer Forschung sowie die Förderung der Verbreitung von Erkenntnissen in den Bereichen Arbeitsbedingungen und Arbeitsbeziehungen. Seine Hauptforschungsgebiete umfassen Arbeitsbedingungen und Arbeitsqualität, Arbeitszeit und Work-Life-Balance, Gesundheit und Wohlbefinden der Arbeitnehmer, Geschlechtergleichstellung sowie die sozioökonomischen Auswirkungen des Übergangs zu einer klimaneutralen Wirtschaft. Derzeit leitet er Forschung zu Entwicklungen in Arbeitszeiten sowie zu sozialem Dialog und Tarifverhandlungen während der COVID-19-Pandemie. Zuvor arbeitete er als Forscher am Centre for Studies for Social Intervention und am Forschungszentrum für die portugiesische Wirtschaft der Wirtschaftshochschule Lissabon sowie als Ausbilder und Berater in den Bereichen strategisches Management, Organisationskommunikation, Führung und Teambuilding. Er besitzt einen BSc in Wirtschaftswissenschaften und einen MSc in Sozio-Organisatorischen Systemen wirtschaftlicher Aktivität von der Wirtschaftshochschule Lissabon.
Martina Bisello
Martina Bisello is an Expert on Sustainability Transitions and Justice at the European Environment Agency.
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