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Konvergenz und sozialer Zusammenhalt
Die Aufwärtskonvergenz ist für das Projekt der Europäischen Union von größter Bedeutung. Bei gegebenen wirtschaftlichen und sozialen Indikatoren bedeutet Aufwärtskonvergenz, dass die Mitgliedstaaten im Durchschnitt ihre Leistung verbessern, indem sie sich auf ein politisches Ziel oder eine gesellschaftlich akzeptable Richtung zubewegen, während sie gleichzeitig die Ungleichheiten zwischen ihnen verringern. Auf diese Weise schließen die leistungsschwächeren Länder zu den leistungsstärksten Ländern auf, während beide wachsen.
Nachfolgend finden Sie die neuesten Inhalte zu diesem Thema.
Von Idee zu Handlung: Messung regionaler Bedingungen für die Aufenthaltsfreiheit
Dieser Artikel untersucht, warum die 'Freiheit zu bleiben' im Zentrum der EU-Regionalpolitik stehen sollte und wie Eurofounds neuer sechsdimensionaler Index die Bedingungen misst, die sie ermöglichen, wobei gezeigt wird, dass keine Region in allen Bereichen herausragt, und argumentiert für maßgeschneiderte, ortsbasierte Strategien zur Verringerung territorialer Unterschiede.Social cohesion and inclusive participation in a polarised Europe
This report investigates the dimensions of polarisation in Europe, offering a 20-year perspective based on data from the European Social Survey. It examines trends and national variations in polarisation on various issues, looking at how European values and attitudes have changed over time.Stand der Konvergenz 2026 – Arbeitsqualität in der EU
Da die Arbeitsqualität auf EU-Ebene zunehmend priorisiert wird, unterstützt dieses Policy Brief laufende Politikentwicklungsprozesse, indem es aufzeigt, ob sich die Arbeitsqualität in den Mitgliedstaaten verbessert und inwieweit sich die Arbeitsstandards annähern oder sich unterscheiden. Es analysiert wichtige Indikatoren zu Fairness, Gesundheit und Sicherheit, Work-Life-Balance, Fähigkeiten für den digitalen Übergang sowie der Rolle des sozialen Dialogs und der Tarifverhandlungen.Eurofound fungiert weiterhin als Kompetenzzentrum für die Überwachung und Analyse der wichtigsten Trends und Determinanten für die einer Aufwärtskonvergenz der Lebens- und Arbeitsbedingungen und die Stärkung des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts in der EU.
Die COVID-19-Pandemie stellte eine beispiellose Herausforderung für die wirtschaftliche und soziale Resilienz der EU dar und verdeutlichte, wie fragil die bereits erzielten Fortschritte bei den Konvergenzmustern sind. Die aktuellen Herausforderungen, die sich aus dem digitalen und dem ökologischen Wandel sowie der demografischen Krise und den neuen geopolitischen Spannungen ergeben, bekräftigen erneut die Befürchtung, dass sich die Aufwärtskonvergenz verlangsamen könnte, und rechtfertigen die Fortsetzung dieser Überwachung. Eurofound konzentriert sich auf die Konvergenz der Ergebnisse und Leistungen der EU-Mitgliedstaaten und -Regionen und überwacht die Konvergenz der sozioökonomischen Faktoren, der Beschäftigung, der Arbeits- und Lebensbedingungen.
Die Forschung bietet einen wichtigen Einblick in die Herausforderungen und Aussichten im Bereich des sozialen Zusammenhalts und der Konvergenz in der EU und trägt dazu bei, dass ihre Volkswirtschaften und Gesellschaften gegenüber künftigen Schocks widerstandsfähig sind. Die Forschungsarbeiten zielen darauf ab, politische Maßnahmen zur Unterstützung einer nachhaltigen wirtschaftlichen und sozialen Aufwärtskonvergenz, zum Abbau multidimensionaler Ungleichheiten und zur Entwicklung von Initiativen zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts zu unterstützen, die dazu beitragen, die Herausforderungen zu bewältigen, mit denen die Krisen der letzten Jahre auf europäischer, nationaler und regionaler Ebene konfrontiert sind.
Die Agentur berichtet regelmäßig über die Aufwärtskonvergenz in der sozioökonomischen Dimensionsowie in den in der europäischen Säule sozialer Rechte dargelegten Dimensionen auf Ebene der Mitgliedstaaten und der Regionen, wobei sie die EU auch mit anderen Industrieländern vergleicht. Die EU-Plattform zur Konvergenzbeobachtung sammelt die neuesten Informationen über die Konvergenz in einer Vielzahl von sozialen und wirtschaftlichen Fragen, einschließlich der Analyse von Indikatoren aus den Eurostat-Indikatoren des sozialpolitischen Scoreboards, das die europäische Säule sozialer Rechte begleitet, sowie den Indikatoren der Europäischen Erhebung über die Lebensqualität (EQLS) und der Europäischen Erhebung über die Arbeitsbedingungen (EWCS) von Eurofound.
Im Zeitraum 2025-2028 überwacht Eurofound weiterhin jährlich den Stand der Aufwärtskonvergenz in Europa mit regelmäßigen Veröffentlichungen, die sich mit bestimmten Aspekten der wirtschaftlichen, sozialen oder institutionellen Konvergenz befassen. Neue Forschungsarbeiten zielen darauf ab, die Entwicklung geographischer Disparitäten und der Konvergenz. Neue Forschungsarbeiten konzentrieren sich auch auf die Trends und Dynamiken der Ungleichheiten zwischen den Regionen, um die Leistung der europäischen Regionen im Laufe der Zeit entlang der Dimensionen des Bleiberechts zu erfassen. Darüber hinaus wird untersucht, wie sich Divergenz und geringe Leistung auf das Sozialkapital und das institutionelle Vertrauen in verschiedenen geografischen Gebieten der EU auswirken. Die Forschung untersucht auch die sozialen Auswirkungen des Übergangs zu einer klimaneutralen Wirtschaft und konzentriert sich dabei auf nachhaltige Verhaltensweisen, Verteilungseffekte und sozialen Zusammenhalt.
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Die EU erholt sich von der COVID-19-Pandemie, steht aber aufgrund eines Konflikts vor ihrer Haustür und des Zerbröckelns etablierter Bündnisse und wirtschaftlicher Beziehungen unter starkem geopolitischem Druck. Aus diesen Gründen ist die Aufrechterhaltung des internen sozialen Zusammenhalts und des Vertrauens von entscheidender Bedeutung, um das EU-Projekt zu unterstützen. Wenn die Leistungen zwischen den Mitgliedstaaten unterschiedlich sind und die Ungleichheiten innerhalb der Mitgliedstaaten zunehmen, ist dies aus verschiedenen Gründen besorgniserregend. Erstens, weil sie der Erwartung widerspricht, dass eine Vertiefung der europäischen Integration zu einem wachsenden Zusammenhalt auf nationaler und gesamteuropäischer Ebene führt. Zweitens, weil eine Verschärfung der Ungleichheiten das Gefühl sozialer Ungerechtigkeit und Ungerechtigkeit unter den Bürgerinnen und Bürgern verbreiten kann, was zu antieuropäischen Stimmungen führt und das europäische Projekt untergräbt.
Die Kohäsionspolitik der EU und ihre Ziele zur Förderung der regionalen Entwicklung und Konvergenz könnten sich auf die Forschung von Eurofound über geografische Ungleichheiten und Konvergenz der EU stützen, deren Ziele mit der europäischen Säule sozialer Rechte und ihrem Ziel übereinstimmen, als Kompass für die Aufwärtskonvergenz in der EU zu fungieren.
Dies ist eine Auswahl der wichtigsten Ergebnisse für dieses Thema.
25 April 2024
The political dimension of social cohesion in Europe
This report investigates the political dimensions of social cohesion in Europe, offering a 20-year perspective derived from 10 rounds of the European Social Survey. It scrutinises trends and regional variations in political participation, examining correlations with levels of institutional distrust and discontent. In addition, the report explores political engagement amid the COVID-19 pandemic, utilising insights from the Living, working and COVID-19 e-survey. Unemployment emerges as the primary driver of political disengagement, a pivotal finding of the analysis.
Furthermore, the report uncovers significant disparities in political engagement across European regions. Regions with well-educated populations tend to exhibit higher levels of political activity, and economic prosperity and migration rates have only a modest influence on political activity.
The report also highlights the variation in institutional distrust across regions. Nordic countries display markedly lower levels of distrust in their institutions than continental countries, whereas in eastern European and Mediterranean countries levels are markedly higher.
2 August 2023
Green, clean and keen to converge? A convergence analysis of environmental quality of life in the EU
This report explores the dynamics of the environmental performance of the EU Member States and the extent to which the disparities in their performance have narrowed since the early 2000s. The report is a product of cooperation between Eurofound and the European Environment Agency, with the technical expertise in convergence of the former meeting the expertise in European environmental issues of the latter. It focuses on three levels of analysis: headline indicators, residential-level indicators and household-level indicators. In order to explore the multifaceted issue of environmental quality of life in the EU, the report investigates environmental indicators through a convergence analysis. The results suggest that the EU is on the right track to becoming carbon neutral, although the speed of the greening process varies among the Member States. A fast and steady improvement in performance can be seen for most of the indicators. One noteworthy finding is that the economic downturns of the past two decades negatively affected the household-level indicators examined, which focused on energy poverty.
24 January 2023
Economic and social inequalities in Europe in the aftermath of the COVID-19 pandemic
The COVID-19 pandemic had varying impacts on social groups, depending on existing disadvantages, and it was widely believed that it triggered a rise in inequalities across different areas of life. Using indicators from the EU’s Multidimensional Inequality Monitoring Framework (MIMF), this report shows how inequality in the spheres of income, health, employment and education changed between 2010 and 2020. It also examines the main drivers of this change during the pandemic and explores the relationships between government policies in several domains and inequality.
Die Forschenden von Eurofound bringen ihr Fachwissen ein und stehen für Fragen und Medienanfragen zur Verfügung.
Eleonora Peruffo
Research officerEleonora Peruffo ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Referat Sozialpolitik bei Eurofound. Sie arbeitet zu Themen der Aufwärtskonvergenz und des sozialen Zusammenhalts in Europa. In den Jahren 2021 und 2022 lieferte sie Datenanalysen für die European Working Conditions Telephone Survey (EWCTS). Sie kam 2014 zu Eurofound und hat sich mit Themen im Zusammenhang mit Restrukturierung, Beschäftigung und Digitalisierung beschäftigt. Sie hat einen MA in Diplomatischen Wissenschaften und Internationalen Beziehungen von der Universität Triest und einen MSc in Informatik - Datenanalyse vom National College of Ireland.
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