Atypische Beschäftigungsverhältnisse
Atypische Beschäftigungsverhältnisse sind ein Überbegriff für unterschiedliche Beschäftigungsverhältnisse, die von der Standardbeschäftigung abweichen. Dazu gehören die Zeitarbeit; Teilzeit- und Bereitschaftsarbeit; Leiharbeit und andere Mehrparteien-Arbeitsverhältnisse; sowie Scheinbeschäftigung und abhängige Selbstständigkeit. Die wichtigsten möglichen zukünftigen Entwicklungen atypischer Arbeit, unabhängig von ihrer vertraglichen Ausgestaltung, stehen im Zusammenhang mit der Digitalisierung.
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Einer von elf EU-Beschäftigten, die gezwungen sind, eine befristete oder teilzeitige Beschäftigung anzunehmen
Der Anteil der Arbeitnehmer, die unfreiwillig befristete oder teilzeitige Verträge haben, ist seit 2015 in der gesamten EU zurückgegangen. Die Quote bleibt jedoch in Südeuropa hoch und konzentriert sich zunehmend auf einige wenige Dienstleistungssektoren. Die Beschäftigten auf diesen Verträgen sind hauptsächlich Frauen und junge Arbeitnehmer.Eingeschränkte Flexibilität: Unfreiwillige nicht-standardisierte Beschäftigung in der Europäischen Union
Dieses Papier analysiert die Häufigkeit, Trends und Mikrotreiber von unfreiwilliger nicht-standardisierter Beschäftigung (INE) in den EU-Mitgliedstaaten zwischen 2006 und 2024 und verwendet dabei einen zusammengesetzten Indikator, der Arbeitnehmer erfasst, die unfreiwillig unter befristeten Verträgen, in Teilzeit oder beidem tätig sind.Self-employment in the EU: Job quality and developments in social protection
Ensuring greater social protection for self-employed people has been the subject of much policy debate in recent years. In 2019, the Council of the European Union adopted a recommendation on access to social protection for workers and the self-employed. Sudden reductions in income during the COVID-19 pandemic highlighted the vulnerability of many self-employed workers. Using data from the European Working Conditions Telephone Survey, this report examines the working conditions of different groups of self-employed people. It analyses measures taken at EU Member State level to better protect self-employed individuals against the risks of unemployment, workplace accidents and sickness, and presents lessons learned from measures implemented during the pandemic.
Die Forschenden von Eurofound bringen ihr Fachwissen ein und stehen für Fragen und Medienanfragen zur Verfügung.
Dragoș Adăscăliței
Research managerDragoș Adăscăliței ist Forschungsbeauftragter in der Employment Unit bei Eurofound. Seine aktuelle Forschung konzentriert sich auf Themen der Zukunft der Arbeitswelt, darunter die Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf Arbeitsplätze, die Folgen der Automatisierung für die Beschäftigung und regulatorische Fragen rund um die Plattformarbeit. Er ist außerdem regelmäßiger Beitragender zu vergleichenden Projekten, die strukturelle Veränderungen auf den europäischen Arbeitsmärkten überwachen. Vor seinem Eintritt bei Eurofound war er Dozent für Arbeitsbeziehungen an der University of Sheffield, Management School. Er hat einen MA in Politikwissenschaft von der Central European University und einen PhD in Soziologie von der Universität Mannheim.
Carlos Vacas Soriano
Senior research managerCarlos Vacas Soriano ist leitender Forschungsleiter in der Arbeitsabteilung bei Eurofound. Er arbeitet zu Themen wie Lohn- und Einkommensungleichheiten, Mindestlöhne, niedrige Löhne, Arbeitsqualität, befristete Beschäftigung und Segmentierung sowie Arbeitsqualität. Vor seinem Eintritt bei Eurofound im Jahr 2010 arbeitete er als makroökonomischer Analyst für die Europäische Kommission und als Forscher zu europäischen Arbeitsmärkten bei der spanischen Zentralbank. Er hat einen MA in European Economic Studies vom College of Europe in Brügge und einen PhD in Arbeitsökonomie von der Universität Salamanca (Doctor Europaeus).
John Hurley
Senior research managerJohn Hurley is a senior research manager in the Employment unit at Eurofound. He took up the role of research manager in February 2012. He contributes to a number of research projects including the European Jobs Monitor and has authored or co-authored over 20 reports as well as journal contributions and edited collections during his time at Eurofound. His main research interests are in the areas of comparative labour market analysis, restructuring and the changing world of work. John is a graduate of both Trinity College Dublin and University College Dublin.
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