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Man in protective suit disinfecting warehouse
Thema
Zuletzt aktualisiert: 21 July 2026

COVID-19

COVID-19 hat viele Aspekte unseres Arbeits- und Familienlebens verändert, und ebenso sind alle Forschungsbereiche von Eurofound von COVID-19 geprägt. Die Agentur führte mehrere Runden der inzwischen wegweisenden Online-Umfrage "Leben und Arbeiten in der EU" durch, um den raschen Wandel zu analysieren, der nach dem Ausbruch der Pandemie eintrat. Gleichzeitig haben sich die Analysen in bestehenden Umfragen und anderen Forschungsarbeiten speziell mit den Auswirkungen der Pandemie auf breiter Front befasst. Die langfristigen Auswirkungen der Pandemie auf das Leben und die Arbeitswelt sind weiterhin Teil der bevorstehenden Forschungmit dem Wandel des Arbeitsmarktes, der Frage der Digitalisierung am Arbeitsplatz, den Auswirkungen von COVID-19 auf die Geschäftskontinuität und den Auswirkungen von Krisen auf die Gleichstellung und den Zusammenhalt in Europa befasst.

Nachfolgend finden Sie die neuesten Inhalte zu diesem Thema.

21 July 2026
Jederzeit und überall arbeiten: Die Qualität der Arbeitszeit in der EU
Dieser Forschungsbericht untersucht, wie flexible Arbeitsbedingungen in der EU die Qualität der Arbeitszeit, Autonomie und das Wohlbefinden der Mitarbeiter beeinflussen, und vergleicht die jüngsten Entwicklungen mit vor einem Jahrzehnt. Es analysiert Unterschiede zwischen Qualifikationsniveaus, Sektoren und Mitgliedstaaten und bewertet die Rolle von Vorschriften und politischen Maßnahmen wie dem Recht auf Abschaltung.
Carla Blanco Ameneiros+11
Forschungsbericht
23 September 2024
Weathering the crisis: How job retention schemes preserved employment and incomes during the pandemic

This report describes the implementation and changing features of job retention schemes in the EU between 2020 and 2022. In response to the COVID-19 health emergency, EU governments swiftly deployed job retention schemes to preserve employment, support businesses and maintain individual incomes. The report shows that, following an initial period during which job retention schemes underwent numerous changes in their eligibility and conditionality criteria, the institutional features of job retention schemes stabilised as the pandemic progressed. Furthermore, the report demonstrates that a high degree of heterogeneity in the features of the schemes was maintained throughout the pandemic and its aftermath. While some of the schemes expired with the end of the pandemic, others were transformed into permanent institutions of the labour market. The report also analyses the employment and distributional effects of job retention schemes, highlighting their significant effects in terms of number of jobs saved and share of personal incomes maintained during the pandemic. An estimated 24.8 million jobs were saved in the EU in 2020 through the use of such schemes. Furthermore, the schemes absorbed more than one-third of the income shock produced by the COVID-19 pandemic in 2020 and more than one-fifth of the income shock in 2021.

Dragoș Adăscăliței+5
Forschungsbericht
2 September 2024
Regional employment change and the geography of telework in Europe

The fast and steady recovery in employment following the COVID-19 pandemic in the EU benefited from proactive policy responses to the crisis and from resilient labour markets. Almost 90% of regions across the EU had exceeded their pre-pandemic employment levels by 2022; however, significant regional disparities remain. EU regions fared differently, depending on their economic specialisation and notably on the concentration of jobs in knowledge-intensive services that can be performed remotely. The geography of telework across EU regions was primarily shaped by differences in occupational structure, and fast internet connectivity remains an essential enabling factor. Recent initiatives to support remote work in rural, peripheral or marginalised areas through the creation of coworking spaces show how dynamism and diversity in rural economies can be promoted.

Martina Bisello+4
Forschungsbericht

Die Arbeit von Eurofound zu COVID-19 untersucht die weitreichenden sozioökonomischen Auswirkungen der Pandemie in ganz Europa und ihre Auswirkungen auf die Lebens- und Arbeitsbedingungen. Gestützt auf ihr Netz von Eurofound-Korrespondenten und unter Anpassung des Schwerpunkts ihrer internen Ressourcen überwacht Eurofound die kritischen Veränderungen, die die Krise für den Arbeitsmarkt, die Arbeitsbedingungen und die Lebensqualität in der gesamten EU mit sich gebracht hat, und zielt darauf ab, zu erfassen, wie die verschiedenen Mitgliedstaaten auf die aufgetretenen Herausforderungen reagiert haben. Als Reaktion auf COVID-19 passte Eurofound seine Forschung an folgende Kriterien an:

  • einzigartigen Online-Umfrage über die Auswirkungen dieser beispiellosen Situation auf das Leben der Europäerinnen und Europäer zu erheben und die von politischen Akteuren ergriffenen Maßnahmen zur Bekämpfung der Auswirkungen der Pandemie auf die Beschäftigung, die Arbeits- und Lebensbedingungen zu überwachen

  • eine Analyse spezifischer Themen liefern, wie z. B. Auswirkungen auf die Beschäftigung, Auswirkungen auf bestimmte Sektoren, Wirksamkeit bestimmter Maßnahmen (z. B. Kurzarbeitsregelungen).

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Weitere relevante Ressourcen:

Background

Seit 2020 haben die nationalen und EU-Behörden eine Reihe von Unterstützungsmaßnahmen auf den Weg gebracht, um auf die Auswirkungen der COVID-19-Krise zu reagieren, die sich auf das reguläre Leben und die Arbeit der Menschen in der EU ausgewirkt hat. Bestimmte Sektoren, viele Selbstständige und KMU sind von den Auswirkungen der Pandemie besonders betroffen.

Die EU hat zwar keine direkte Gesetzgebungsbefugnis im Gesundheitsbereich (dies liegt in der Zuständigkeit der einzelnen Mitgliedstaaten), doch konzentrierte sich die Reaktion der EU – und insbesondere der Europäischen Kommission – auf die Stabilisierung der EU-Wirtschaft, die Einführung von Grenzkontrollmaßnahmen, die Stärkung unserer öffentlichen Gesundheitssektoren, die Sicherung der Produktion von Impfstoffen für die Bürgerinnen und Bürger sowie die Unterstützung verschiedener Wirtschaftssektoren.

Am 10. Februar 2021 begrüßte die Kommission die Billigung der Aufbau- und Resilienzfazilität in Höhe von 672,5 Mrd. EUR, die den EU-Mitgliedstaaten zur Unterstützung von Reformen und Investitionen im Rahmen von NextGenerationEU zur Verfügung steht, dem befristeten Instrument, das Europa helfen soll, gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Die Fazilität läuft bis Ende Dezember 2026 und steht in engem Zusammenhang mit den Prioritäten der Kommission für ein grüneres, digitaleres und widerstandsfähigeres Europa.

Dies ist eine Auswahl der wichtigsten Ergebnisse für dieses Thema.

Die Forschenden von Eurofound bringen ihr Fachwissen ein und stehen für Fragen und Medienanfragen zur Verfügung.

Daphne Ahrendt

Senior research manager
Social policies research

Daphne Ahrendt ist Senior Research Manager im Referat Sozialpolitik bei Eurofound. Seit ihrem Eintritt in Eurofound im Jahr 2013 erstreckt sich ihre Arbeit auf ein breites Spektrum sozialpolitischer Bereiche. Derzeit koordiniert sie das Erhebungsmanagement und die Entwicklung von Eurofound und leitet die Vorbereitung und Analyse der elektronischen COVID-19-Erhebungen. Daphne verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung als Forscherin bei der Arbeit an internationalen Umfragen, nachdem sie zuvor in der Eurobarometer-Einheit der Europäischen Kommission und am National Centre for Social Research in London gearbeitet hat, wo sie am International Social Survey Programme arbeitete. Daphne hat einen Master-Abschluss in Criminal Justice Policies von der London School of Economics und einen Bachelor-Abschluss in Politikwissenschaft von der San Francisco State University.

Eszter Sándor

Senior research manager
Social policies research

Eszter Sandor ist Senior Research Manager im Referat Sozialpolitik bei Eurofound. Sie verfügt über Expertise in der Erhebungsmethodik und statistischen Analyse, hat an der Vorbereitung und dem Management der Europäischen Erhebung zur Lebensqualität und zuletzt an der E-Erhebung Leben, Arbeiten und COVID-19 gearbeitet und ist für die Qualität der Datensätze verantwortlich. Ihre Forschungsgebiete sind das Wohlbefinden von Jugendlichen und die Lebensqualität in Haushalten und Familien, einschließlich subjektivem Wohlbefinden, Work-Life-Balance und Lebensbedingungen. Zuvor war sie als Wirtschaftsberaterin in Schottland tätig, wo sie sich auf wirtschaftliche Folgenabschätzungen, Evaluierungen und Input-Output-Analysen konzentrierte. Sie hat einen Master-Abschluss in Volkswirtschaftslehre und Internationalen Beziehungen von der Corvinus-Universität Budapest.

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